Das BUND Forum für Umwelt- und Naturschutzdiskussionen

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Nützliche App fürs Smartphone

Mit der ToxFox App vom BUND könnt ihr im Supermarkt den Barcode von Produkten scannen und es wird angezeigt, ob schädliche Inhaltsstoffe drin sind. Funktioniert bisher mit Kosmetik und Spielsachen.

Mit der App “replace Plastic” können Produkte, welche in Plastik verpackt wurden abgescannt werden und die App schickt dem jeweiligen Unternehmen eine Nachricht mit dem Forderungen etwas an der Verpackung zu verbessern.

Vom Bund Naturschutz (BUND in Bayern) gibt es ein Infoblatt aus dem Jahre 2008. Das Thema lautet: ‘Mobilfunk und andere Hochfrequenzanwendungen – Belastung für Nutzer und Unbeteiligte’: BN_Infoblatt_Mobilfunk_2008.pdf

Da wird gewarnt: ‘ Die Grenzwerte schützen nicht! Die viel zu hohen Grenzwerte in Deutschland wurden festgelegt, um eine allzu hohe Erwärmung von Gewebe zu vermeiden. Die biologischen Wirkungen wurden außer Acht gelassen. ‘ 

Die Grenzwerte im Infoblatt des BN sind in μW/m² angegeben. Dabei handelt es sich um die Leistungsflussdichte. Nach den im Jahre 2014 herausgegebenen Durchführungshinweisen sollte ein Vergleich mit dem Grenzwert in der Einheit V/m erfolgen. Eine Leistungsflussdichte  (μW/m²) lässt sich direkt in eine Feldstärke (V/m) umrechnen. Rechnet man die Werte aus dem Infoblatt des BN in Feldstärke um, erhält man folgende Zahlen: 

Grenzwert-Vorschlag des ECOLOG-Instituts, Hannover (2000): 1,94 V/m

Öffnung der Blut-Hirn-Schranke (Salford u.a. 1999) bei 1,37 V/m

EEG-Veränderung der Hirnströme (Dr. L. Von Klitzing, Uni Lübeck) bei 0,61 V/m

Grenzwert-Vorschlag der Bundesärztekammer und anderer Ärzteorganisationen: 0,61 V/m

Störungen an der Zellmembran (Marinelli 1999): 0,28 V/m

Forderung der ödp: Senkung des Grenzwerts auf 0,19 V/m

Salzburger Vorsorgewert für Außen : 0,061 V/m

Salzburger Vorsorgewert für Innen u. Forderung der Baubiologie für Schlafbereiche: 0,019 V/m

Optimale Funktion eines D-/E-Netz o. UMTS-Handys ist gewährleistet bei 0,0014 V/m

Umweltmediziner fordern 0,061 – 0,19 V/m maximal, 0,019 V/m als Vorsorgewert

Die natürliche Strahlung (ungepulst) ist niedriger als 0,000001 Mikrowatt pro Quadratmeter. 

Für LTE-Netze in Deutschland im Frequenzbereich von 2,8 Gigahertz sind maximal 61 V/m zulässig. Ansonsten sind bis zu 41 V/m erlaubt. Wenn man den geforderten, gesundheitlich verträglichen Grenzwert von 0,19 V/m mit dem derzeit gültigen Grenzwert von 41 V/m vergleicht, kommt man zu dem Ergebnis, dass der gesetzliche Grenzwert 216 Mal zu hoch ist! 

Solange das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) den Grenzwert nicht reduziert, kann man sich eigentlich nur gegen diese Gefahr wehren, indem man zumindest privat versucht, ohne Smartphone auszukommen. Die Strahlungsart 5G kann die schon bisher schädlichen Auswirkungen noch beträchtlich erhöhen. Bis zum 28. Februar 2023 kann man übrigens für eine Europäische Bürgerinitiative für das Stoppen von 5G unterschreiben:

STOP 5G | Bleib verbunden, aber geschützt 

Nachtigall

D Chraft vor Liebi ,  musicians against 5G, ein Song von Chili Romer, Vocals: Alessandra Murer